Spielbericht

ZSC - EHC Engelberg-Titlis (3:12)

03.02.2018
Ort: Kunsteisbahn Oerlikon

Bittere Niederlage!

Nach dem Sieg von vergangener Woche gegen Thalwil wollte der ZSC beim Heimspiel gegen den EHC Engelberg-Titlis gleich die nächsten Punkte holen.

 
Das Spiel begann mit hohem Druck der Zürcher, welche aufgrund von vielen verletzungsbedingten Ausfällen lediglich mit zwei Linien antreten konnten. Die Zürcher wirkten wacher als die Gäste und konnten gleich zu Beginn zwei Strafen provozieren. Die erste liess man ungenutzt verstreichen, konnte jedoch in der zweiten Überzahlsituation den ersten Treffer der Partie durch Marco Gürtler #52 verbuchen. Das Zuspiel kam von #21 Marc Schildknecht, welcher knapp drei Minuten später auf Zuspiel von Marco Gürtler #52 zum 2:0 erhöhen konnte. Dies sah sehr gut aus, aus Sicht der Löwen.
Leider liess die Leistung nach dem zweiten Tor nach. Man gewährte den Engelberger zu viel Platz im Spielaufbau. Diese konnten dies durch ihr hohes Tempo ausnutzen und glichen innerhalb von 3 Minuten die Partie aus. Der ZSC war total von der Rolle und konnte sich nur noch mit einer Strafe helfen. Diese nutzten die Gäste eiskalt aus und gingen das erste Mal in Führung. Mit dem Stand von 2:3 ging es in die erste Pause.
 
Es war allen klar das hier noch gar nichts verloren ist und man diesen Rückstand kehren kann. Jedoch muss dazu wieder Eishocke gespielt werden wie in den ersten zehn Minuten des ersten Drittels.
 
Entschlossen dies so umzusetzen kam es anders als man sich dies vorstellte. Nach nicht mal drei Minuten im Mitteldrittel bauten die Gäste ihr Führung auf zwei Tore aus, leisteten sich im Anschluss aber gleich eine Strafe. Dies war die Möglichkeit für die Löwen den Anschlusstreffer zu markieren und zurück in dieses Spiel zu finden.
Das Powerplay war ein totaler Reinfall. Anstatt ein Tor zu erzielen, kassierte man zwei trockene Shorthander. Als wäre dies nicht genug, landete knapp dreissig Sekunden später bereits der nächste Puck im Zürcher Tor. Den Zürchern gelang rein gar nichts und Bandengeneral Carlo Strebel reagierte umgehend mit einem Time-Out. Nach diesem Unterbruch lief es wieder etwas besser. Man konnte zwar einige Chancen herausspielen, jedoch kein Treffer erzielen. Mit einem 2:7 auf der Anzeigetafel ging es zur zweiten Pause.
 
Beim ZSC machte sich im dritten Drittel die Müdigkeit bemerkbar. Bereits letzte Woche konnte man lediglich mit zwei Linien spielen. Zwei schnelle Gegentreffer gleich zu Beginn des Schlussdrittels brach den Zürchern das Genick. Enrico Markendorf #88 überliess seinen Posten Randy Wiedmer #13, welcher sich mehrere Male auszeichnen konnte, sich aber auch drei mal bezwingen lassen musste. Dass Marc Schildknecht #21 (Zuspiel von Philippe Frigeri #10 und Marco Gürtler #52) den dritten Treffer für die Zürcher erzielen konnte bleibt lediglich eine Randnotiz.
 
Nun hat der ZSC noch drei Heimspiele um die Abstiegsspiele zu umgehen und den Kopf aus der Schlinge zu ziehen.


Zum Best Player durch das Team wurde Randy Wiedmer #13 gewählt! 

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