Spielbericht

KSC Küssnacht am Rigi - ZSC (5:4 n.V)

03.12.2017
Ort: Rigihalle, Küssnacht am Rigi

Starke Steigerung & mit Pech verloren!

Der ZSC, welcher sich in einer Niederlagen-Serie befindet, spielte dieses Wochenende in Küssnacht am Rigi. Keine einfache Aufgabe. Der KSC Küssnacht am Rigi ist bisher ungeschlagen und der souveräne Leader. Der ZSC musste ein Zeichen setzen um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren.

 
Das erste Drittel startete mit einer Druckphase der Zürcher. Diverse Male konnte man sich vor dem Küssnachter Tor in gute Abschlusspositionen bringen. Etwas zählbares resultierte jedoch nicht daraus. Das Spiel wurde ausgeglichener. Die Küssnachter fanden sich durch immenses Tempo und gut strukturiertem Spiel mehrere Male vor dem Zürcher "Kasten" wieder. Jedoch parierte Enrico Markendorf #88 die kommenden Schüsse. Die Küssnachter konnten ein Chancenplus verzeichnen und gingen in der 13. Minute in Führung. Mit dem Ein-Tore-Rückstand ging es in die erste Pause.
 
Das Spiel der Zürcher war gut. Man konnte dem Gegner Paroli bieten. Jedoch muss nochmals eine Schippe draufgelegt werden um hier Punkte mitzunehmen.
 
Mit dieser Einstellung ging man in die Zweite Periode, bei welcher sich die Platzherren nach knapp zwei gespielten Minuten ein Strafe einhandelten. Die drei vorherigen Powerplays im ersten Drittel blieben ungenützt. Dies änderte sich jedoch, als Marc Schildknecht #21 auf Zuspiel von Valerio Dell'Avvocata #55 und Andrea Koch #81 die Scheibe ins Tor der Küssnachter spedierte. Ein verdienter Ausgleich. Die Küssnachter leisteten sich darauf hin mehrere Strafen hintereinander, welche in einem zweiten Powerplay-Treffer der Zürcher endeten. Alex Hess #77 (Zuspiel von Raphael Staub #26 und Marc Schildknecht #21) brachte die Zürcher das erste Mal in Führung. Diese hielt jedoch knapp eine Minute, da konnten die Küssnachter den Ausgleich markieren. Nun galt es den Kopf nicht zu verlieren und ruhig weiterzuspielen.
Kurz darauf konnte der ZSC zum wiederholten mal im Powerplay agieren. Nach einem Schuss von Philippe Frigeri #10, welcher von Filip Grujovic #14 bedient wurde, lenkte Michel Meisterhans #16 die Scheibe mustergültig ins Tor ab. Die Führung der Zürcher war wieder hergestellt. Kurz darauf leistete man sich jedoch zwei kleine Strafen. Die Küssnachter nutzten diese Doppelte Überzahl eiskalt aus. Mit dem 3:3 auf der Spieluhr ging man in die zweite Pause.
 
Jedem in der Kabine war klar, dass man hier gewinnen kann. Es wären wichtige drei Punkte die man hier mitnehmen könnte.
 
Das dritte Drittel startete mit diversen Strafen auf beiden Seiten. Die Küssnachter zogen ihr starkes Powerplay auf. Die Zürcher agierten sehr gut, gelangten jedoch durch ein unglückliches Eigentor in Rücklage. Ein Spieler der Gastgeber spielte die Scheibe von hinter dem Tor blind in den Slot. Die Scheibe fand den Weg über einen Zürcher Schlittschuh ins Tor. Auch das gehört zum Eishockey
Mit etwas mehr als acht Minuten auf der Uhr versuchte der ZSC den Ausgleich zu erzielen. Was auch geschah. Marco Rehmann #87 (Zuspiel von Marc Schildknecht #21 und Valerio Dell'Avvocata #55) versenkte den Puck wieder in Überzahl zum Ausgleich. Dies gab den Platzherren Aufwind und sie konnten dem Spiel den Stempel aufdrücken. Die Zürcher waren sich jedoch nicht zu schade um in Schüsse zu liegen und alles daran zu setzen, sich in die Verlängerung zu retten, was mit starkem Einsatz von jedem Einzelnen glückte.
 
Bei drei gegen drei Feldspielern (die Küssnachter zu Beginn vier Spieler, da der ZSC kurz vor Spielende eine Strafe nahm) konnten die Gastgeber mit hohem Tempo und viel Platz nach knapp drei Minuten das Siegestor erzielen.
 
Es war eine gute Leistung der Zürcher, welche einen Punkt mit nach Hause nehmen konnten. Zwei oder drei Punkte wären aber keinesfalls gestohlen gewesen. Nun muss man auf dieser Leistung weiter aufbauen und so weiterspielen.
 
Nächsten Sonntag spielen die Zürcher auswärts gegen die Akademiker aus Zürich. Da muss dieselbe Leistung abgerufen werden um punkten zu können.


Zum Best Player durch das Team wurde Yannick Lyner #61 gewählt! Welcher sich das ganze Spiel durch für die Mannschaft aufopferte.

Zurück

Einen Kommentar schreiben




Bitte addieren Sie 6 und 4.